In der saubersten Stadt der Welt

Samstag, 07.07.2018

In Singapur sind wir nachmittags gelandet und nach einer schönen entspannten Uber Fahrt im Hostel in Chinatown angekommen.

Als wir über die City geflogen sind, waren so viele Schiffe im Meer direkt vor der City! Das liegt wohl an der Größe von Singapur, irgendwo müssen die eben alle stehen! Später haben wir auch richtig laute Kampfjets gesehen und gehört!

Wir waren etwas kaputt und ziemlich begeistert von unserem Hostel, denn es besteht nicht aus Hochbetten, sondern aus sogenannten “Raumschiffkapseln". Also ein kleiner Kasten, wo sich Licht, eine Matratze, USB-Anschlüsse und sogar ein Fernseher befindet! Es ist zwar klein, aber schön gemütlich.

Am Abend haben wir uns dann auf Food Jagd gemacht, und bei einem Barbecue Deal beim Chinesen zugeschlagen. Danach sind wir noch etwas durch die chinesischen Märkte gelaufen und haben auch eine kleine Tanzparty entdeckt.

Am nächsten Tag im schönen, sauberen Singapur sind wir durch die Straßen spaziert und haben den Clarke Quay und die Mall dort besucht. Dabei haben wir an einem Eisstand Eis probiert, Schoko, Erdbeer und Mais, lecker…?🤔

Dort haben wir auch einen riesigen Supermarkt entdeckt, wo wir uns leckeres Gebäck geholt haben. Damit sind wir dann rüber zum Fort Canning Park, haben es gefuttert und dann einen Spaziergang durch den Park gemacht. Dabei haben wir erstaunlich viele Mädchen gesehen, die sich schminken und Shootings machen. Eine Art Hobby vielleicht?

Als nächstes sind wir nach Little India gegangen. Dort war das Leben schon sehr anders, und es liefen sehr viele Menschen herum. Trotzdem war es interessant anzuschauen.

Mit der Bahn sind wir von dort weiter zur Suntec City, einer großen Mall, gefahren. Wir sind ein bisschen dort durchgewandert, haben etwas gegessen und dann in einer Bar den World Cup verfolgt.

In der Mall

Von dort sind wir zurück zum Hotel gegangen und haben auf dem Weg per Zufall die perfekten Aussichtpunkte für das Marina Bay Sands Hotel und die Merlion Statue abgeklappert!

Am nächsten Morgen haben wir den Singapur Zoo besucht. Es gab viele unterschiedliche Tiere zu sehen, darunter ganz viele Affen, aber auch Löwen, Tiger, Giraffen und Zebras. Es gab auch mehrere beeindruckende Shows und man hatte die Möglichkeit, bestimmte Tierarten zu füttern. Dabei habe ich mich dann für eine Giraffe entschieden.

Am Abend, als der Park am schließen war, sind wir dann zurück zu unserer Kapsel und haben später noch Dumplings in Chinatown gegessen.

An unserem letzten Tag in Singapur haben wir das Must-Do, den Park “Gardens by the bay" besucht. Vorher sind wir noch in das Einkaufszentrum, das sich vor dem Marina Bay Sands Hotel befindet (Das berühmte Hotel mit dem “Edge”-Pool). Danach sind wir einmal auf die andere Seite über eine Fußgängerbrücke spaziert, haben uns ausgeruht und was gefuttert und nachdem ein Regenschauer vorüber war, sind wir den Schildern zum Park gefolgt.

Zuerst haben wir die zwei Kuppeln besucht. Im ersten sind ganz viele verschiedene Blumen ausgestellt und im zweiten befindet sich ein hoher Wasserfall.

Als wir durch beide durchgelaufen waren, haben wir zu Abend gegessen und sind zu den “Super Trees". Als wir uns in die Schlange gestellt haben, begann die Lichtershow. Aber wir waren schnell genug oben auf der Brücke, die die Super Trees verbindet, um das Schauspiel von dort zu beobachten. Es war richtig schön und definitiv etwas Einmaliges.

Zum Abschluss der Reise sind wir hoch in die Bar vom Marina Bay Sands Hotel, haben zwei Drinks und die schöne Aussicht genossen!

Der Check-Out war zum Glück erst um 12 Uhr, deswegen konnten wir ganz entspannt aufstehen und waren sogar etwas früher am Airport. Da kann man aber auch etwas durchbummeln und wir haben sogar einen Schmetterlingsgarten gesehen, in den wir dann auch gleich reingegangen sind!

Jetzt heißt es aber Tschüß Asien, wir kommen aufjedenfall wieder!

Die Gilis

Samstag, 07.07.2018

Am nächsten Morgen bzw. wohl eher Mittag sind dann zum Fährterminal und haben auf unsere Fähre gewartet. Es war ziemlich überfüllt und alle Boote haben gleichzeitig das “Boarding" gestartet, aber jeder hatte in unserem Boot einen Platz bekommen.

Nach 2 Stunden Geschaukel auf dem Boot kamen wir in Gili Trawangan, haben ein paar Gäste abgesetzt und dann ging es weiter zu Gili Air. Es gibt dort 3 Inseln und wir haben nur Gili Air besucht, dazu muss man aber sagen, dass sich alle Inseln ziemlich  ähneln, abgesehen davon, dass Gili T. mehr Partys schmeißt und Gili Meno für Flitterwochen bekannt ist.

Unser Hotel war auf der anderen Seite der Insel als wir im Hafen angelegt hatten. Es gibt als Transport nur Fahrräder und Pferde, aber wir sind den Weg zu fuß gelaufen. Wozu hat man denn einen Backpack? Letztendlich hat das auch nur allerhöchstens eine halbe Stunde gedauert.

Wir kamen im Hotel an und haben unseren kleinen Bungalow angeschaut. Wir hatten eine kleine Terrasse mit einer Bank, ein großes Bett und eine Klimaanlage (kleines gratis Upgrade, denn das hatten wir eigentlich nicht gebucht!).

Nach unserem ‘Welcoming Drink’ sind wir an den Strand direkt vor unserem Hotel. Leider war der nur nicht wirklich da und wir hatten nur zwei alte Liegen. Aber dafür kann man sich da richtig schön ins Wasser legen. Um die Gilis herum befinden sich ziemlich viele Riffe. Deswegen kann man entweder nicht weit rausschwimmen oder, bevor die Ebbe zu stark eingesetzt hat, über das Riff schwimmen. Dabei sollte man nicht den Schnorchel und die Brille vergessen, denn Chris und ich haben da genügend große Seeigel entdeckt.

Ich hab es aber richtig genossen, einfach im Wasser zu liegen, die Sonne und das Wasser zu fühlen.

Am Abend sind wir in einem Restaurant essen gegangen und haben dabei den Sonnenuntergang beobachtet. Von den Gilis kann man auch den Mount Agung super sehen!

An den nächsten drei Tagen haben wir ziemlich viel am Strand gelegen und gebadet. Dabei haben wir uns einfach mal nur entspannt!

Eigentlich wollten wir auch einen Schnorcheltrip machen, aber an dem einen Tag war ein Feiertag, ich war krank und dann ging es auch schon wieder von der Insel.

Am 5.Tag ging es dann auch schon wieder zurück nach Bali. Wir haben wieder ein Speedboat genommen und sind dann mit einem Shuttlebus weiter nach Seminyak, einem Vorort von Kuta. Dort sind wir für 2 Nächte geblieben, haben ein bisschen am Strand gelegen und uns ein Surfboard ausgeliehen.

Die Wellen dort sind echt super einfach und machen richtig Spaß!

Als nächstes wollten wir auf die Halbinsel Nusa Dua. Das haben wir ganz gut verbunden, indem wir für den Tag ein Paket für Wassersport in Tanjung Benoa gebucht haben, dadurch hatten wir nämlich einen Hin- und Rücktransfer gratis mit dabei!

In Tanjung Benoa haben wir dann Parasailing, Flying Fish (eine Matratze, die 20 m hoch in die Luft fliegt) und eine halbe Stunde Jetski gemacht. In der Bucht dort war echt viel los, überall waren Boote, die Leute durch das Wasser gezogen haben. Einfach verrückt, aber es war echt lustig!

Danach haben wir in unserem Hotel beim Balangan Beach eingecheckt und den restlichen Tag in der Sonne gelesen.

Nach der ersten Nacht haben wir uns den Balangan Beach und den Dreamland Beach angeschaut. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, aber es war trotzdem spannend, die Surfer zu beobachten.

Am 2.Tag haben wir den Padang Padang Strand besucht. Dabei hat es zwischendurch auch geregnet, aber es gab auch genügend Sonnenschein zu tanken. Dort haben wir uns wieder ein Surfboard ausgeliehen, die Wellen waren aber deutlich höher und stärker und man musste erstmal weit rauspaddeln, weil dort ein Riff ist.

Ich hab mir wegen dem Ende der Reise noch 2 Sarongs geholt und dann sind wir wieder zurück ins Hotel.

Am nächsten Tag sind wir dann wieder zurück nach Kuta für 2 Nächte, denn am 2.Tag würden wir früh am morgen fliegen.

Am Abend haben wir eine ganze Menge geshoppt und am nächsten Tag haben wir einen Surfkurs gemacht, damit Chris das auch nochmal richtig lernen kann!

Nach einem leckeren Abschiedsessen und einer Massage sind wir zurück ins Hotel. An unserem Abreisetag lief leider nicht alles so wie geschmiert, denn es fand überraschenderweise ein Marathon statt, quer durch die gesamte Stadt! Aber nach ein paar Komplikationen konnten wir endlich in unseren Flieger nach Singapur steigen, denn langsam möchte ich doch gerne nach hause 🙂

Bali 2.0

Dienstag, 03.07.2018

Im Airport in Denpasar kamen wir erst spät und müde an. Als wir unser Gepäck hatten und raus in das warme Klima von Indonesien traten, waren wir erstmal umzingelt von Taxifahrern. Die sind wirklich verrückt und verfolgen einen schon fast.

Da wir noch keine Simkarte hatten, konnten wir diesen wuseligen Platz aber auch nicht verlassen, denn wir wollten ja eigentlich ein Grab oder GoJek bestellen… Alles war in dem Moment ziemlich schwierig, deswegen haben wir beschlossen, erstmal zu dem ‘domestic terminal’ zu gehen. Immerhin kannten wir uns da etwas aus, wussten, wo Grab uns abgeholt hatte und es gab kaum gruselige Taxifahrer!

Auf dem Weg dorthin wurden wir wieder angesprochen. Unsere Nerven waren ziemlich am Ende, deswegen haben wir versucht, mit dem Mann einen für uns anständigen Preis runter zu handeln.

Das hat ganz gut geklappt und wir kamen endlich vom Flughafen weg und später im Hotel in Kuta an.

Da gab es für uns noch eine kleine Überraschung, denn die Rezeption war zwar noch geöffnet, aber diesmal hatte sich Chris mit dem Monat vertan.

Zum Glück gab es keine großen Probleme, alles einen Monat nach vorn zu verschieben und wir konnten direkt in unser Zimmer.

Am nächsten Tag haben wir ein kleines Restaurant entdeckt, ganz in der Nähe von unserem Hotel. Da haben wir dann die 2 Tage lecker gefrühstückt.

Nach dem Frühstück sind wir etwas in der Stadt rumgelaufen (dieses Mal waren wir etwas weiter oben in einem anderen Bezirk) und haben uns dann an den Strand gelegt. Für ein paar Stunden hatten wir uns zwei Liegen gemietet, das war schon entspannend. Denn überraschenderweise war der Strand auch gar nicht schmutzig also man hat wirklich kaum Müll gesehen! Vielleicht liegt es an der kommenden Hochsaison oder an einer Umweltorganisation, was auch immer da passiert ist, es ist gut so!

Zwischendurch haben wir uns Eis geholt und waren dann pünktlich um 16:30 Uhr bei dem ‘Turtle Sanctuary’. Dort gab es schon reichlich Interessierte, sie wussten wohl dasselbe wie wir.

Jeden Tag um die Uhrzeit schlüpfen dort nämlich kleine Schildkröten, wovon man eine höchstpersönlich in einer kleinen Schüssel zum Strand tragen darf.

Es gab so viele kleine Schildkröten. Als jeder eine hatte und am Strand wartete, durften wir die Schildkröten runterlassen und das Rennen war angesagt.

Das war echt ein spannender Moment. Vor allem, wenn man im Wasser steht, und die kleinen Schildkröten einem um die Füße gespült werden.

Als so ziemlich alle Schildkröten weiter draußen im Meer aus unserer Sicht verschwanden, sind wir zurück zum Hotel.

Wir haben uns umgezogen und sind dann in der Nähe vom Kuta Square essen gegangen. Danach wollten wir unbedingt mal eins von den Aquarien mit den Haut knabbernden Fischen ausprobieren und haben dann noch spontan eine Rückenmassage ran gehangen. Hier kann man es sich gut gehen lassen!

Beim Check Out haben wir unsere frisch gewaschene Wäsche wieder bekommen (zwei riesige Pakete und alles gebügelt und gefaltet!) und sind dann zu unserem bestellten Gojek Auto, um nach Ubud gefahren zu werden.

Ubud ist ein Ort, inmitten von vielen Reisterrassen weiter oben im Land. Unser Hotel war etwas außerhalb, aber mit dem Roller konnte man gut in die Stadt fahren und das Hotel selbst war super schön! Wir wurden sogar mit frischen Blumen auf dem Bett begrüßt!

An dem Tag sind wir dann auch gleich nach Ubud rein und haben den berühmten Affenwald besucht.

Wir sind dort durch geschlendert, haben uns ein paar der Tempel innerhalb des Parks angeschaut, einer Zeremonie zugeschaut und natürlich die Affen beobachtet.

Nachdem wir ein paar Leckerbissen gefunden haben (Mais lieben die besonders!), haben sich Äffchen auch auf uns heraufgetraut. Bei den großen Affen sollte man aber lieber Abstand halten und notfalls das Futter fallen lassen. So einen großen Affen auf sich zu haben, ist ganz sicher kein Spaß…

Später sind wir etwas durch die Stadt gelaufen und haben ein kleines Lokal entdeckt, in dem wir dann gegessen haben.

Dort hat uns eine Mitarbeiterin wegen eines Kochkurses angesprochen, denn das bietet sie als ihren 2.Job an. Sie hat uns ein gutes Angebot gemacht und, da wir das sowieso vorhatten, haben wir ihr zugesagt!

Nach ein bisschen shoppen sind wir dann auch zurück zum Hotel.

Am folgenden Tag hatten wir viel geplant. Wir sind zu einem Tempel gefahren, der vor einem Berg im See angelegt ist. Dafür brauchten wir aber knapp 1 ¾ Stunde mit dem Moped… Als es kaum mehr auszuhalten war, auf dem Ding zu sitzen, haben wir einen Stop gemacht.

Da trafen wir auf einen Mann, der sich für Tiere einsetzt und nicht möchte, dass sie eingesperrt werden. Wir konnten das kaffeeproduzierende Luwak streicheln und auf den Arm nehmen und die Fledermaus und die 5m lange Python beobachten.

Tatsächlich waren die Tiere bei dem Mann vollkommen freiwillig und hätten jederzeit verschwinden können!

Direkt daneben war ein Café mit Blick auf die Reisterrassen. Da haben wir uns dann ausgeruht und uns eine (Erdbeer-)Pizza gegönnt.

Nach ein paar weiteren Minuten Fahrt kamen wir dann in dem kleinen Ort am See an, wo sich der Tempel befindet. Nach ein bisschen Gurkerei haben wir endlich den Tempel gefunden und haben das Moped geparkt.

Leider war das alles nicht so spektakulär wie man es sich vielleicht vorstellt, aber es war trotzdem ein schöner und besonderer Ort.

Danach sind wir weiter zu der Jatiluwih Reisterrasse gefahren, sind dort durch die Felder spaziert und haben einen Reistee probiert!

Unser gebuchter Kochkurs hat am Morgen des Tages danach stattgefunden. Um 8 Uhr wurden wir abgeholt und sind dann mit ein paar weiteren Besuchern zu einem kleinen Markt gefahren, wo die Locals einkaufen. Unser Guide hat uns vieles über die Waren erzählen können und, damit wir auch nicht mitbekommen müssen, wie die noch quicklebendigen Hühnchen ihren Kopf verlieren, waren wir nach unserem Rundgang auch schnell wieder weg.

Weiter gefahren sind wir dann zu einem üblichen Zuhause der Balinesen. Dabei sieht der ganze Bereich schon ziemlich wie eine kleine Festung mit Tempel aus. Es gibt auch verschiedene Regeln, an die sich jede Familie halten muss, wie zum Beispiel, ein Schild vor dem Grundstück, das erklärt wie viele Menschen dort zuhause sind.

Danach sind wir dann bei der Kochschule angekommen, haben zusammen Opfergaben aus Blättern und Blumen hergestellt, welche die Balinesen hier jeden Tag herstellen, um ihre Götter zu ehren.

Aber jetzt geht es an die Zutaten! Wir haben eine ganze Menge unterschiedlicher Gerichte gekocht, von der Vorspeise über die Hauptspeise bis zum Nachtisch. Es war ziemlich interessant zu sehen, mit welchen Zutaten und auf welche Art und Weise gekocht wird.

Als wir mit allem fertig waren, wurde das Buffet eröffnet und wir haben uns durch alles durchprobiert. Natürlich hat man beim Kochen vorher auch schonmal ab und zu genascht…

Am Abend sind Chris und ich wieder nach Ubud reingefahren, sind über den Markt geschlendert, haben ein paar Souvenirs für uns entdeckt und haben später eine traditionelle Tanzperformance besucht. Diese Vorstellung hat eineinhalb Stunden gedauert, was schon etwas lange war, aber wir haben die Show aufmerksam verfolgt bzw. versucht zu verfolgen von daher ging die Zeit gut herum.

An unserem letzten Tag haben wir einen Wasserfall besucht, wobei das Wasser leider nicht so klar war also in der Hinsicht schlägt Neuseeland das kleine Bali aufjedenfall! Trotzdem war es ganz lustig, über die kleinen Bambusbrücken zu laufen und die Füße abzukühlen.

Man konnte auch erstaunlich nah an die Kante neben dem Wasserfall, natürlich haben wir darauf geachtet, nicht zu nah heran zu treten, wodurch ein paar schöne Bilder entstanden sind.

Wir sind kurz zurück ins Hotel, ich bin in den Pool gesprungen und dann ging es auch wieder weiter rein nach Ubud. Wir wollten eine Yoga Stunde im ‘Yoga Barn’ mitmachen. Nach dem entspannenden Yoga sind wir an unserem letzten Abend in Ubud herumspaziert, konnten unsere Fähre zu den Gili Insel buchen und haben mal wieder unsere Füße in einem Spa abknabbern lassen.

Die Gili Inseln gehören zu Balis Nachbarinsel Lombok und befinden sich im Osten von Bali. Leider haben wir nicht genügend Zeit auch Lombok zu erkunden, aber die Gilis sind auch schon etwas besonderes.

Am nächsten Morgen sind wir mit einem Shuttle nach Padangbai, von wo unsere Fähre in 2 Tagen abfahren würde.

An dem Tag haben wir den White Sand Beach besucht, die Wellen waren riesig!

Am Tag danach ging es dann nochmal auf einen längeren Trip zum Tempel Lempuyang, der den berühmten Blick auf den aktiven Vulkan Mount Agung hat. Leider war es in letzter Zeit sehr bewölkt, an dem Tag hat es sogar öfters geregnet, deswegen konnten wir den Agung fast bis gar nicht sehen. Stattdessen standen wir dann in den Wolken!

Danach sind wir gleich weiter zum nächsten Tempel: Tempel Taman Tirta Gangga. Das besondere an diesem Tempel ist, dass es zum größten Teil aus mehreren Teichen bestand, in denen kleine Steinsäulen standen. Dadurch konnte man ‘über das Wasser laufen’ und die riesigen Fische anschauen.

Als das Wetter wieder schlechter wurde, haben wir uns auf den Rückweg nach Padangbai gemacht.

Shooting mit den Quokkas

Montag, 11.06.2018

In Perth kamen wir heil am Mittag an. Mit dem Bus ging es dann rein in die City zu unserem Hostel.

Unser Hostel wirkte etwas unordentlich, was wohl daran lag, dass viele Leute dort für mehrere Wochen bleiben… Aber jeder war nett und ziemlich kommunikativ.

Nachdem wir also unser Gepäck im Raum abgestellt haben, sind wir ein bisschen in die Stadt und haben später essen eingekauft. Wir haben das erste mal ‘Roasted Chicken’ vom Supermarkt probiert, und es war echt lecker! Wir haben sogar einen richtig guten Deal gefunden, denn dass Hühnchen stand da schon seit Mittag demnach war es von 9$ reduziert auf 4,50$.  Dazu haben wir dann noch ein Baguette und Tzatziki geholt und fertig war unser Einkauf für die nächsten drei Tage 😅

Am nächsten Tag waren wir dann ein bisschen mehr unterwegs. Wir sind runter zum Elizabeth Quay, wo alle Boote abfahren und wir sind hoch zum Kings Park. Von dort hatte man eine gute Aussicht auf die City!

Als es dunkel wurde, sind wir wieder zurück ins Hostel, haben mit ein paar Leuten Ps3 gespielt und auf Pizza gewartet. Denn an dem Abend war free Pizza Abend im Hostel!

Am dritten Tag haben wir uns dann morgens auf unsere Tagestour nach Rottnest Island begeben! Das ist eine kleinere Insel vor der Stadt Fremantle, die etwas südlich von Perth liegt.

Kleiner Tipp: Es ist billiger, mit der Bahn nach Fremantle zu fahren und von dort die Fähre Sealink zu nehmen, anstatt die Direktfähre von Perth zu nehmen plus man kann noch extra Deals raushauen, wenn man so googlefreundlich ist wie ich und nach ‘promotional deals’ sucht.

Wir haben die erste Fähre genommen und sind mit der letzten Fähre wieder gefahren. Das war auch richtig so, denn, wenn man sich wie wir, dazu entscheidet, mit dem Fahrrad die Insel zu erkunden, braucht man die Zeit auf alle Fälle!

Als erstes sind wir zum Visitor Centre gegangen, um uns eine Karte zu besorgen. Auf dem Klo dort habe ich spontan ein Mädchen von der Uluru Tour getroffen, was ein riesen Zufall! Wir haben ein bisschen geredet bis ich dann wieder zurück zu Chris gegangen bin. Weiter sind wir dann zum Fahrradvermieter ‘Pedal and Flipper’, da haben wir sie gleich wiedergetroffen 😄

Als wir unsere Fahrräder hatten, sind wir erstmal zum Supermarkt und zu Subway (das beste Preisleistungsverhältnis auf der ganzen Insel!), um mehr Trinken und unseren Tagesproviant zu besorgen.

Da haben wir, mitten unter dem Getümmel der Menschen, unser erstes Quokka entdeckt.

Im Uhrzeigersinn wollten wir um die Insel herumfahren, und haben immer wieder mal angehalten. In Kingstown haben wir uns an den Strand gesetzt und die erste Hälfte von unserem Sub verdrückt. Das Wetter war den ganzen Tag richtig schön, obwohl es immer noch kalt auf dem Rad war.

Quokkas gibt es überall auf der Insel, deswegen zähl ich mal lieber nicht auf wie oft wir angehalten haben und versucht haben, ein Selfie mit einem zu schiessen.. Aber es ist echt nicht so leicht, sie sind zwar nicht scheu, aber sie beschäftigen sich lieber mit futtern als mit Fotos machen 😄

Als wir ein paar alten Bahnschienen gefolgt sind, waren wir plötzlich bei einem schönen Lookout auf die Insel und Perth in der Ferne.

Unsere Karte von der Insel war nicht immer wirklich hilfreich, deswegen haben wir es irgendwie geschafft, auf komischen Sandwegen zu landen. Nicht gerade praktisch mit einem Stadtbike, aber umkehren ist ja auch blöd. Daher hab ich mein Rad hinter Chris hinterher geschoben und nach einiger Zeit konnten wir dann wieder eine normale Straße entdecken.

Danach wollten wir einen kleinen Rundweg fahren, der auf der Karte eingezeichnet war, aber auch der war nicht leicht zu befahren und verlief in echt auch noch etwas anders. Von daher haben wir den nächsten Ausgang zurück zur Straße genommen. Dabei haben wir einen riesigen Spinnenfaden quer durch den Weg gesehen. Der war verbunden mit zwei Bäumen und bestimmt 2-3 m lang, gut dass die Spinne gerade nicht in der Nähe war…!

Weiter sind wir dann zu den Henrietta Rocks. Man konnte sich auf die Felsen setzen und das türkisfarbene Meer beobachten. In der Nähe war sogar ein kleines Schiffswrack zu sehen.

Den berühmten Schnorchelspot ‘Little Salmon Bay’ haben wir ausgelassen, weil Schwimmen bei dem Wetter nicht wirklich auf unser To-do-Liste steht.

Wir sind der Straße gefolgt, an der Küste entlang,und haben bei einer Bank angehalten. Von dort konnte man sogar zwei Surfer im Wasser beobachten.

Als nächstes sind wir hoch zum Wadjemup Leuchtturm gefahren. Dort haben wir uns hingesetzt und die zweite Hälfte vom Sub genossen. Weiter als der Leuchtturm sind wir nicht gefahren, das wäre ein zu langer Weg gewesen. Wir sind also nur den kleinen Kreis geradelt, das war aber auch schon eine Ecke.

Nach einer erneuten Quokka Pause sind wir als nächstes bei einem See und einer Wasserauffüllstation angehalten. Endlich! Unser Wasser war nämlich schon etwas länger leer.

Bei der Geordie Bay waren wir dann als nächstes. Da war es auch richtig schön, es gab einen kleinen Sandstrand und eine Düne. Das Wasser war wieder türkis und richtig klar. Wir sind ein bisschen an der kleinen Promenade an den Appartments vorbei spaziert bis es dann weiterging.

Auf dem Weg zurück zu ‘Pedal and Flipper’ haben wir bei ein paar Quokkas das letzte mal angehalten. Bei denen haben wir uns mit den Fotos auf richtig ins Zeug gelegt und tadaaaa hier sind die Ergebnisse.

Dann hieß es auch schon bye bye Quokkas!

Danach sind wir noch ein bisschen in Fremantle reingelaufen, haben uns eine Streetart Show angesehen und sind auf den berühmten Markt gegangen. Da gabs dann erstmal was kleines zum essen!

Nach der Nacht mussten wir aber auch schon wieder zum Airport. Vorher hatten wir noch etwas Zeit, das Event am Quay in Perth zu besuchen anlässlich des WA (Westaustralia) Day! Es gab viele Food Wagen und kleine Mitmach Stände. Es war also ganz spannend, da rumzuschlendern.

Später waren wir von einem Roomie eingeladen zum Mittagessen, der kam nämlich aus Hong Kong und wollte für ein Paar Leute chinesisch kochen.

Das Essen war echt reichlich und super lecker, eine gute Grundlage für einen Abend im Flieger bei AirAsia.

Nach etwas Verspätung konnten wir abends in unseren Flieger steigen. Australien haben wir jetzt hinter uns gelassen, denn Bali wartet auf uns!

The Red Centre

Montag, 11.06.2018

Mittags kamen wir dann in Alice Springs an. Während des Fluges haben wir schon viel vom roten Sand sehen können!

Mit dem Shuttle Bus sind wir dann rein in die Stadt zum YHA Hostel. Wir waren noch etwas zu früh für den Check In da,deswegen sind wir erstmal durch den kleinen Sonntagsmarkt in der Einkaufspassage geschlendert, haben uns was leckeres zu essen geholt und haben danach bei dem Büro für die Rock Tour vorbeigeschaut. Denn wir haben eine 3 Tage lange Uluru Tour gebucht!

Später konnten wir dann einchecken und haben uns ein bisschen mit einem unserer Roomies unterhalten. In Alice Springs sind erstaunlich wenig Deutsche, die sind ja sonst überall, aber ist wohl zu teuer für die meisten 😅

Am nächsten Tag ging es früh für uns los, wir wurden um halb 6 Uhr morgens abgeholt und sind dann mit unserem Bus direkt zum Uluru und zum Yalara Campground, abgesehen von ein paar kleinen Diesel- und Toilettenstopps.

Beim Uluru sind wir nicht den gesamten Base Walk gelaufen, sondern nur zwei kleinere Abschnitte, aber unser Guide Ken konnte uns alle Geschichten über den Uluru und die früheren Aboriginals, die dort lebten, erzählen. Um es ein bisschen zu erklären, der Uluru ist ein riesiger roter Stein, mitten im nichts im riesigen Outback.  Man kann sogar nur die Spitze sehen, denn er geht noch sehr viel weiter rein in die Erde, wie bei einem Eisberg im Wasser.

Am Abend sind wir dann zu dem Sunset Point für den Uluru, um bei Sonnenuntergang zu beobachten, wie sich die Farben des Uluru verändern.

Die Nächte haben wir in Swags geschlafen. Ein Swag ist eine Art Sack mit dünner Matratze drin, wo man sich dann mit seinem Schlafsack reinlegt. Natürlich ist der Swag wettergeschützt, denn er ersetzt so ungefähr ein Zelt!

Swags auf dem Anhänger

In der ersten Nacht haben wir uns aber mit den Swags in große, vom Campground gestellte Zelte verkrümelt. Es war ziemlich kalt in der Nacht, vielleicht so um die 10° Grad…

Bei unserem Zelt hing die Tür auf halbmast, deswegen hat eine Fledermaus geschafft, irgendwie reinzukommen. Das hat uns richtig erschrocken, weil die riesig war und plötzlich an uns vorbei nach draußen gesaust ist!

Später haben wir dann mit Kens noch bis dahin neu verpackten Uno eine Runde gespielt. Innerhalb von 4 Jahren gab es niemanden von seinen Touren,die Uno spielen wollten! Dies ist die letzte Uluru Tour von Ken also ziemlicher Zufall, dass wir als seine letzte Gruppe das Uno auspacken! 😄

Viele aus unser Gruppe kamen aus den Usa, von denen haben wir uns dann ein paar interessante und echt krasse Infos angehört. Zum Beispiel über die Krankenversicherung, Urlaubstage, Studiengebühren und die Proteste, die im Moment stattfinden…

Am nächsten Morgen ging es um 5 Uhr hoch. Wir haben uns den Sonnenaufgang beim Uluru und bei Kata Tjuta angeschaut. An dem Ort war schon eine Menge los, aber es war auch richtig schön, anzusehen.

Danach sind wir dann an den Rand von Kata Tjuta gefahren und ein Stück reingewandert bzw geklettert. Dort befindet sich zum Beispiel auch das Valley of the Winds, wo es, wie der Name sagt, immer ziemlich windig ist. Das Wetter war ab dem 2.Tag kühler, denn am 1.Tag hatten wir wohl noch eine Hitzewelle erwischt, die über die Nacht aber verschwand.

Bei einem Lookout haben wir dann ein paar Snacks gegessen und sind dann wieder zurück zum Bus gegangen.

Nach dem Lunch in Yalara sind wir weitergefahren zur Kings Creek Station. Davor haben wir mitten im Nix gehalten und Feuerholz gesammelt, und zwar eine ganze Menge! Das war verrückt 😅

Am Abend gab es dann Chilli con Carne ohne Chilli und ein riesiges Feuer mit gerösteten Marshmallows. Zwischendurch war das Feuer so groß, dass ich mich mit meinem Marshmallow am Spieß dem Feuer kaum nähern konnte.

Um eine ultimative Outback Experience zu erleben, haben Chris und ich uns an dem Abend dann dazu entschieden, mit unseren Swags am Feuer unter freiem Himmel zu schlafen. Das war total schön und ich fühlte mich ziemlich sicher in meinem Swag. Sowas würde ich auf jeden fall immer wieder machen!

Leider konnten wir in beiden Nächten kaum Sterne sehen, da der Mond in der Zeit so hell war, aber wir haben genügend andere schöne Sachen erlebt.

Am letzten Tag sind wir wieder um 5 Uhr aufgestanden. Unser Wecker war ein Lautsprecher im “Aufenthaltsraum", denn ab 5 Uhr wurde Kens Partymusik ziemlich laut gespielt… Natürlich blieben wir noch länger blieben. Später hat Ken noch ein bisschen Feuerholz auf den noch glühenden Aschehaufen geschmissen und dann war es auch schon viel leichter, aus dem Swag raus zu kriechen.

Nach dem Frühstück sind wir dann zum Kings Canyon gefahren. Dort haben wir die gesamte 4 Stunden Wanderung gemacht und wurden mit vielen Ausblicken auf den Canyon belohnt. Das Spannende sind auch die vielen Gesteinsformen, wie zum Beispiel die Lost City oder ein Bereich, dass der Stadt Tatooine in Star Wars ähnlich sieht.

Danach sind wir dann langsam zurück nach Alice Springs. Gestoppt haben wir bei einer kleinen Sanddüne, von wo man einen großen Salt Lake sehen konnte und ein bisschen von dem roten berühmten Sand mitnehmen konnte.

Nach 2 Stopps bei einer Emufarm und einer Kamelfarm, wo es auch 2 kleine hungrige Joeys (Babykängurus) gab, sind wir um 17 Uhr zurück beim YHA angekommen.

Am Abend gab es aber noch ein kleines Treffen in der Rock Bar, wo fast alle von der Tour als Abschluss da waren. Wir haben was leckeres gegessen, geredet und Nummern ausgetauscht. Wenn wir also mal in die Usa gehen, haben wir auf jeden fall Kontakte, wo wir unterkommen können 😄

2 Nächte blieben wir noch in Alice Springs. Am letzten ganzen Tag, als unser Jahrestag war, sind wir in den “botanischen" Garten, sind dort auf einen kleinen Hügel gewandert, haben wilde Kängurus gespottet, die Aussicht auf die Stadt genossen und die bunten Vögel bewundert. Später gab es noch einen leckeren Kuchen und dann haben wir gepackt für den Flug nach Perth am nächsten Tag.

Koalas, Korallen & Krokodile

Freitag, 01.06.2018

Um auf meiner Bucket List das Koala Knuddeln abhaken zu können, sind wir als nächstes zu dem Billabong Sanctuary gedüst.

Ein kleiner Tierpark mit vielen Koalas, ein paar Schlangen, Krokodilen, Kängurus und noch ein paar Tierchen mehr.

Direkt am Morgen waren wir schon dort, um alle Shows und Fütterungen zu sehen. Das war ganz süß, dabei haben wir auch die berühmten Cassowaries gesehen, der drittgrößte Vogel der Welt.

Der hat eine ganze Tomate in einem Haps verschluckt.

Trotz seiner Größe hatte der eine Cassowary aber eine Heidenangst vor einem kleinen aggressiven Vogel!

Später haben wir die Schildkröten Fütterung gesehen, sogar auch ein kleines Schildkrötenwettrennen!

Zwischendurch gab es dann größere Shows über Koalas, Wombats und Reptilien.

Wir waren fast den ganzen Tag da und haben es genossen, einfach dort rumzuschlendern und ab und zu ein paar Kängurus zu füttern, die dort frei herumliefen.

Als letztes haben wir uns noch eine Krokodil Fütterung angesehen (ziemlich beeindruckend!) und konnten Dingos streicheln. Dingos sehen Hunden zwar ziemlich ähnlich, sollen mit Wölfen aber mehr Gemeinsamkeiten haben. Die zwei Dingos waren aber trainiert und somit auch offen für kleine Knuddler.

Am Nachmittag haben wir uns dann von den Tieren verabschiedet und sind weiter  nach Townsville auf den Castle Hill.

Nach einem Rundgang um den Lookout sind wir weitergefahren und etwas an der Promenade bei der City entlangspaziert. Dabei haben wir auch das kleine kostenlose Freibad entdeckt, das es extra wegen den gefährlichen Quallen gibt.

Am Morgen des nächsten Tages haben wir eine Fähre nach Magnetic Island genommen, die Insel liegt direkt vor Townsville.

Nach etwa einer halben Stunde waren wir dann auch schon da und haben uns erstmal einen Buspass geholt.

Mit dem Bus sind wir dann bis zum Forts Walk gefahren. Dort konnten wir mehrere Koalas entdecken, die schläfrig zwischen den Ästen lagen. Der Walk zeigt auch ein paar Ruinen aus der Kriegszeit, darunter zum Beispiel ein paar Kanonen und Schlafräume.

Ganz oben angekommen, wurden wir mit einer schönen Aussicht belohnt und einem weiteren kleinen Koala!

Weiter ging es dann zur Horsehoe Bay. Wir sind etwas an der kleinen Promenade vorbei geschlendert, haben Fish & Chips geholt und ich war später am Strand noch baden.

Leider war an der einen Hälfte vom Strand eine Baustelle, von daher sind wir nicht den Track dort gelaufen.

Stattdessen sind wir weiter zur Picnic Bay. Viel war dort auch nicht los, aber wir sind auf den Pier gelaufen und später ein bisschen am Strand entlang.

Am späten Nachmittag sind wir mit dem Bus zurück zur Fähre (auf der Fahrt habe ich sogar einen krabbelnden Koala im Baum entdeckt) und dann bei einem wolkigen Sonnuntergang zurück nach Townsville.

Unser nächster Zielort war Little Creek und Big Creek. Bei dem Big Creek gab es mehrere kleine natürliche Rutschen. Man konnte aber auch gut am Wasser umherklettern.

Für den nächsten Tag hatten wir beschlossen, zu den Wallamann Falls zu fahren, dem höchsten Wasserfall in Australien. Das nahm einen ganzen Tag in Anspruch, denn wir mussten einen 2 bis 3 Stunden Umweg fahren plus es dauert nochmal 3 Stunden den Track nach unten zum Wasserfall runter und raufzugehen.

Letzendlich war es das aber aufjedenfall wert.

Als nächstes sind wir bei Mission Beach und den Babinda Boulders gestoppt, aber die Orte waren nur kleine Zwischenstopps vor dem letzten größeren Ziel, dem Daintree Forest.

Am letzten Tag vor unserer Autoabgabe sind wir dann also zu dem ältesten Regenwald auf der Erde gefahren und haben dort eine Krokodil Bootsfahrt gemacht, denn der ganze Fluss ist “crocodile infected".

Danach sind wir dann mit der Autofähre rüber und konnten weiter in den Wald fahren bis hoch zum Cape Tribulation, der Ort, wo zwei Weltkulturerben aufeinandertreffen: Der Regenwald und das Korallenriff.

Später sind wir einen Track gelaufen, der etwas über dem Boden und Schlamm verlief und danach sind wir zurück zur Fähre.

Der Tag ist gekommen, wir müssen das Spaceship abgeben. Ein bisschen Zeit war aber noch, wir haben in Palm Cove, einer kleinen Stadt vor Cairns angehalten und konnten noch die Bowen Falls besuchen. In der Trockenzeit ist der Wasserfall nicht besonders groß, aber die Schlucht war trotzdem beeindruckend.

Bei unserem Weg zurück zum Auto hat sogar plötzlich eine Schlange direkt vor unseren Füßen den Weg überquert, das hat uns vielleicht erschrocken! Gut, ich hab Chris wohl mehr erschrocken als die Schlange, aber zu meiner Verteidigung, mit sowas rechnet man halt nicht. 😅

Danach ging es dann rein nach Cairns, einchecken ins Hostel, Auto saubermachen, und dann Auto schlussendlich abgeben.

Am Wasser entlang sind wir zurück zur Innenstadt gegangen. Dabei haben wir Pelikane entdeckt und zwei engagierte Fotografen.

 

Zum Abschluss des Tages gab es für uns dann eine leckere Pizza.

In Cairns waren wir dann insgesamt 4 Nächte, haben aber nicht so viel gemacht, denn zum einen ist Cairns relativ klein und zum anderen war das Wetter ziemlich regnerisch. Ich hatte leider das Hostel für den falschen Monat gebucht, aber das war zum Glück nicht so schlimm, abgesehen davon, dass Chris und ich in zwei verschiedenen Zimmern waren.

Am ersten vollen Tag sind wir erstmal nur durch die Stadt und kleine Marktpassagen gewandert, haben aber später als das Wetter schlechter wurde, im Kino den zweiten Deadpool angeschaut.

Am Abend davor haben wir beim Kartenspielen von zwei Roommates erfahren, dass es kostenlosen Wein in einer Reiseagentur gibt und danach Pizza in einer Bar gegenüber. Da sind wir dann zu viert hingegangen und hatten letzendlich einen super Abend! Die Pizza war richtig lecker, die Bar war gemütlich, es lief gute Musik und wir haben noch ein paar Amerikaner kennengelernt. Am Ende haben wir dann bis 3 Uhr durchgetanzt und sind danach zu Mecces für einen kleinen Snack.

Am nächsten Tag hieß es dann ausschlafen und ausruhen. Es hat wieder viel geregnet, deswegen waren wir nur kurz in einer Mall und einem kleinen Park. Als es dunkel wurde, sind wir langsam zurück zum Hostel. Dabei haben wir ganz viele umherfliegende Fledermäuse entdeckt und die waren riesig!

Am dritten Tag hatten wir dann auch schon unsere Great Barrier Outer Reef Tour. Wir sind 1 ½ Stunden mit dem Schiff rausgefahren und haben dann an zwei verschiedenen Orten geshnorchelt und einmal haben wir beide auch einen Scuba Dive, also mit Sauerstoffflasche, gemacht.

Ich hatte mir das Reef noch etwas bunter vorgestellt, aber es war trotzdem echt schön zu tauchen und die ganzen vielen Fische zu entdecken. Wir haben sogar einen kleinen Hai sehen können!

Nach der letzten Nacht in Cairns hieß es dann Byebye Cairns und wir sind mit dem Flugzeug auf nach Alice Springs ins Outback geflogen!

Weiße Whitsundays

Sonntag, 27.05.2018

Für die nächsten zwei Tage hieß es dann aber Ciao zu unserem Campervan, denn es stand eine 2 tägige Segeltour für Chris und mich in den Whitsundays bevor!

Der Start war am frühen Morgen in Airlie Beach. Unsere Gruppe von der Matador Tour hat sich im Hafen getroffen und dort haben wir schon gleich Kontakt mit einem anderen Pärchen knüpfen können.

Der Wind war ziemlich stark, es war also sehr wellig, aber perfekt um Segel zu setzen.

Es ging zu unserem ersten Schnorchelspot bei einer Insel. Wir mussten sogenannte “Stinger Suits" tragen, da es in der Gegend und auch nördlich von Airlie Beach sehr gefährlich Quallen gibt. Dazu kommt, dass sie sehr klein UND transparent sind, also lieber immer den Suit anlassen...

Danach sind wir weiter getuckert, haben Mittag gegessen (leckere Burger) und sind später noch einmal Schnorcheln gegangen.

Man merkt leider schon sehr deutlich, dass das Reef stirbt, vor allem nach dem Zyklon letzten Jahres.

Es gab nur sehr wenige lebende Korallen und Nemo war auch nicht zuhause. Stattdessen haben wir aber riesige Fische gesehen und auch ein paar andere Multivitamin farbige Fische 😄

Am Abend haben wir bei einer kleinen Bucht geankert, einen bisschen Goon getrunken (4L Tetrapak Wein), haben uns den Sonnenuntergang angesehen und unter dem klaren Sternenhimmel philosophiert.

Geweckt wurden wir wieder um 6 Uhr morgens, pünktlich zum Sonnenaufgang.

Weiter ging es zum Whitehaven Beach, der berühmte reine, weiße Sandstrand. Sogar Jack Sparrow hat den Strand betreten!

Unser Guide hat uns ein bisschen über Whitehaven erzählt und kleine Haie gezeigt, die in die Lagune geschwommen sind.

Wir haben den Strand genossen, sind aber nicht baden gegangen. Durch den starken Wind war es doch schon etwas zu frisch zum Baden. Stattdessen haben wir viele Fotos geschossen, sind durch den Sand gewandert und haben in der Sonne gelegen. Unser Guide hat uns zum Beispiel verraten, dass der Sand perfekt als Peeling ist und so fein ist, dass man kein übliches Handtuch dort mit hinnehmen sollte. Denn den Sand bekommt man aus dem Handtuch nicht mehr heraus!

Später mussten wir uns dann wieder verabschieden und sind zurück zu unserem Boot.

Einen letzten Schnorchelspot haben wir noch besucht, bevor es zurück in den Hafen ging.

Um 18 Uhr waren wir dann wieder zurück auf dem Festland, durch den hohen Wellengang waren wir noch ganz schön wackelig im Kopf. Zur After Party sind Chris und ich aber trotzdem noch gegangen. Wir haben uns mit ein paar Leuten von unserer Bootstour unterhalten und ein leckeres Schnitzel gefuttert.

Der Tag danach war dagegen nicht sehr spannend. Das Wetter war ziemlich trüb, deswegen haben wir uns nur kurz die Stadt angeschaut. Johanna und Dennis haben wir aber noch getroffen und sind mit den beiden durch die Stadt gewandert. Aber wir alle wollten noch etwas weiter fahren, wir hoch in den Norden, sie runter zum Süden, von daher haben wir uns verabschiedet (das letzte Mal in dieser Reise!) und sind weitergedüst.

Meeting our first little Roos

Sonntag, 27.05.2018

An unserem 2.Tag mit dem Mietwagen sind wir weitergefahren zu den Noosa Heads. Dort gibt es einen wunderschönen National Park mit gelben Sandstränden und türkisem Meer.

Dort kann man auch an bestimmten Flecken Koalas entdecken, aber auch an dem Tag waren keine zu sehen. Stattdessen haben wir eine große Spinne in ihrem Netz mitten am Weg entdeckt!

An einen von den Stränden haben wir uns hingelegt, gesonnt und gebadet. In Noosa lässt es sich gut leben!

Wir sind den Weg entlang Felsen und Klippen gegangen, sind auf ein paar schöne Orte gestoßen, haben in der Sonne geschwitzt und sind am Nachmittag zurück am Auto angekommen.

Beinahe habe ich mein Handy dort liegen lassen, zum Glück fiel uns das aber noch rechtzeitig auf, sonst hätten wir den Sonnenuntergang über Noosa gar nicht festhalten können! 😀

Den Tag danach sind wir früh aufgestanden, um zur Tin Can Bay zu fahren.

Dort findet jeden Morgen eine Delfinfütterung im freien Meer statt. Die Delfine wissen natürlich, wann sie ihre Fische bekommen können und sind demnach auch immer pünktlich zur Stelle.

Für 10$ p.P. hat jeder von uns einen Fisch erhalten und wir haben uns in die Schlange gestellt, um ins Wasser zu den Delfinen waten zu können.

Es ging sehr schnell, war aber auch gleichzeitig eine ziemlich coole Erfahrung. Der Delfin hat sich ganz vorsichtig eine kleine Spitze vom Fisch geschnappt und hat den Fisch langsam zu sich rübergezogen. Daran erkennt man gut, wie lieb diese Tiere eigentlich sind!

Danach sind wir weiter nach Agnes Water und “The Town of 1770". Dort haben wir ein leckeres, kaltes Ginger Beer am Strand getrunken und gebadet.

Zum Sonnenuntergang sind wir einen kleinen Weg zu einem Lookout gegangen.

An dem Abend sind wir noch eine ganz schön lange Strecke im Dunkeln gefahren, leider sind die Tage relativ kurz, denn ab 17 Uhr wird es dunkel…

Dafür mussten wir am nächsten Tag nicht mehr so viel fahren und konnten uns den Finch Hatton Gorge National Park anschauen. Wir sind ein bisschen im Fluss über Steine geklettert und haben uns den Wasserfall angesehen.

Am Abend sind wir zum Cape Hillsborough, wo man früh morgens und abends zur Dämmerung ‘Wallabies’ und ‘Kangaroos’ am Strand sehen kann.

Zwei schüchterne Kangaroos (oder vielleicht doch Wallabies? Die sehen sich schon ähnlich...) haben wir zwischen den Bäumen gefunden.

Den Strand sind wir noch etwas entlangspaziert und sind dann, wieder nach Sonnenuntergang, weiter gefahren.

Up along the East Coast

Freitag, 25.05.2018

Zum Glück hat alles nach Plan geklappt und nachdem wir 12 Stunden in unserem Bus durchgeschüttelt wurden, kamen wir morgens in Byron Bay an.

Wir sind zu unserem Hostel spaziert und spontan ein Surfboard ausgeliehen. Immerhin würden wir nur eine Nacht bleiben.

Das Wetter war leider nicht das beste, aber genug gesurft haben wir trotzdem!

Abends sind wir dann in der kleinen Stadt herumspaziert und haben die Magie von Byron Bay aufgenommen. An fast jeder Straßenecke war ein Straßenmusikant und in einem Park am Strand haben ein paar Leute mit Fackeln eine kleine Show aufgeführt. Das ist schon ziemlich besonders an der Stadt und man fühlt sich gleich “chillig".

Am nächsten Tag sind wir dann den Weg zum Leuchtturm gegangen. Ab und zu sind wir an Stränden vorbei gelaufen und bei einem hat ein Wettbewerb gestartet. Die Schwimmer sind in die Wellen gelaufen und sind dann die ganze Bucht enlang geschwommen!

Als wir an ein paar Klippen standen, konnten wir auch Delfine im Wasser entdecken.

Am Mittag haben wir dann den Shuttle zum Surfers Paradise an der Gold Coast genommen. Nach einer Stunde waren wir dann auch schon da.

Leider war das Wetter immernoch nicht so gut, deswegen sind wir erstmal im Hostel geblieben. Abends sind wir dann raus zur Promenade und sind auf einen schönen Markt gestoßen. Es gab Live Musik und viele kleine Stände mit allem möglichen Krims Krams.

Drei Nächte waren wir im Surfers Paradise, aber an jedem dieser Tage hat es geregnet und gestürmt. Demnach haben wir von den Surfern auch keinen entdecken können (außer eine kleine verrückte Surfschule).

Wir haben uns also eher entspannt bis es dann weiterging nach Brisbane.

In Brisbane haben wir nur eine Nacht verbracht, sind aber morgens von der Gold Coast los mit der Tram. In Brisbane sind wir dann herumgelaufen, haben den Botanical Garden gesehen und eine von den kostenlosen Fähren genommen.

So viel hat Brisbane aber auch nicht zu bieten, abgesehen von ein paar schönen Brücken, einem Riesenrad und einer hübschen Shoppingmeile.

Einen Markt haben wir aber auch dort entdecken können. Am Abend haben die Verkäufer dort alles reduziert und dann haben wir zugeschlagen und leckeren Kuchen geholt.

Im Hostel haben wir später mit ein paar Leuten eine hitzige Monopoly Runde gespielt, typisch Monopoly halt!

Morgens sind wir dann mit der Bahn weiter Richtung Airport und haben unseren Campervan abgeholt!

Damit sind wir dann gleich aus der Stadt gedüst und zu den Glasshouse Mountains gefahren. Wir sind einen Berg hochgestapft und haben uns die Aussicht angeschaut.

Weiter sind wir zu einem Eukalyptuswald bei den Kondalilla Falls und haben dort den Rundweg gemacht. Koalas konnten wir leider keine entdecken.

Dort in der Nähe haben wir dann abends unser Lager aufgeschlagen.

The famous Sydney

Montag, 21.05.2018

Unser Nachtzug kam morgens um 7 Uhr in Sydney Central an. Die Fahrt war für die 12 Stunden eigentlich ziemlich angenehm, denn man hatte erstaunlich viel Platz und Chris und ich konnten beide gut schlafen.

Als wir im George Hotel (jaa ein Hotel, wir haben ein kleines Sonderangebot gefunden!) ankamen, konnten wir zum Glück gleich auf einchecken und in unser Zimmer gehen. Da haben wir uns dann erstmal ins Bett gelegt und nochmal 1-2 Stunden geschlafen.

Kurz vor 10 sind wir wieder aufgestanden und mussten uns beeilen, um rechtzeitig bei der kostenlosen 10 Uhr Tour mit Start beim Rathaus anzukommen.

Wir sind durch die Innenstadt gewandert, haben etwas über die Geschichte Sydneys erfahren (und den ewigen Kampf zwischen Melbourne & Sydney, wer denn besser sei) und wurden am Ende mit einer super Aussicht auf die Harbour Bridge belohnt.

Danach sind wir runter zu einem kleinen Park, den wir von dort oben gesehen hatten, und haben die Sonne genossen, ein Eis geschleckt und die Oper aus der Ferne angeschaut.

Als der Schatten der Bäume uns nach einiger Zeit einholte, sind wir weiter getrödelt und über die Harbour Bridge gelaufen zum Luna Park in North Sydney. Ja, den gibts da auch und natürlich war er an dem Tag auch wieder geschlossen!

Eine kleine Cracker Pause und es ging für uns wieder zurück über die Brücke in die Innenstadt.

Der Local Guide von unserer Tour hatte uns ein paar Tipps verraten, darunter auch, dass man die Sydney Tower Bar besuchen kann und dort jeder 20$ ausgeben muss, anstatt nur auf die Aussichtsplattform des Towers zu gehen und 18$ Eintritt bezahlen zu müssen. Wir haben uns also auf den Weg gemacht und konnten hoch in die Bar, ein paar Cocktails trinken und das im Dunkeln funkelnde Sydney beobachten!

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Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus zum berühmten Bondi Beach gefahren. Das Wetter war nicht so toll, denn es war etwas kalt und zum größten Teil bewölkt. Deswegen haben wir uns nur kurz an den Strand gelegt, sind durch die Geschäfte gelaufen und haben dann den Coastal Walk gemacht. Der war ziemlich schön, am Ende haben wir uns auf die Klippen gesetzt und die Surfer beobachtet.

Am späten Nachmittag sind wir dann wieder zurück und haben dann die zweite gratis Tour in Sydney gemacht, welche durch den Stadtteil “The Rocks" verläuft. Früher haben dort die Häftlinge gewohnt, dementsprechend durften wir uns auch ein paar gruselige Geschichten aus der damaligen Zeit anhören.

An unserem dritten Tag sind wir zu den Blue Mountains gefahren. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht, sind ein paar Tracks gelaufen und haben die beeindruckende Aussicht genossen!

Am letzten Tag sind wir mit der Fähre nach Manly gefahren, eine kleine Stadt am Meer mit einem schönen Strand am Meer, fast wie bei Bondi. Es war erstaunlich warm im Vergleich zu den vorigen Tagen, aber wir hatten zum Glück Badesachen mit, um uns zu sonnen und konnten damit die langen Sachen loswerden.

Als wir wieder mit der Fähre rüber zur City sind, sind wir noch einmal zur Oper spaziert und auf dem Rückweg zum Hotel durch den botanischen Garten gelaufen.

Langsam wurde es aber doch etwas knapp, denn wir hatten nur eine halbe Stunde, um beim Bus nach Byron Bay zu sein und wir hatten noch kein Essen gekauft und mussten noch unsere Backpacks abholen!

Ich bin also schon mal vor, Chris hat eingekauft und ist dann nachgerannt. Angekommen beim Hotel habe ich schon mal unsere Sachen aus dem Lager geholt, dann war Chris aber auch schon da und wir sind mit unseren Backpacks zur Busstation gelaufen so schnell es ging.

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